Harrison.ai war auf dem ECR 2026 in Wien mit klarem Fokus auf skalierbare, klinisch erprobte KI-Lösungen für die Bildgebung präsent. Auf einer eigenen ECR-Eventseite hat das Unternehmen Radiologinnen und Radiologen eingeladen, „die nächste Generation von Imaging-AI“ kennenzulernen und Meetings zu vereinbaren.
Im Zentrum steht eine offene Plattform für Medical Imaging AI, die als „Zero‑Markup“-Open-Platform beworben wird: KI-Algorithmen von Drittanbietern sollen dort ohne Aufschlag bereitgestellt werden, um Gesundheitseinrichtungen einen wirtschaftlich transparenten Zugang zu einem wachsenden AI-Ökosystem zu ermöglichen. Gleichzeitig präsentierte Harrison.ai drei CE‑gekennzeichnete Lösungen: ein Chest-Röntgentool, das 124 Befunde erfassen kann, ein nicht-kontrastverstärktes Kopf-CT mit 130 Befunden und eine CT-Thorax-Lösung mit 167 Befunden, alle als Klasse-IIb-Medizinprodukte zugelassen.
Besonders aufmerksam verfolgt wurde in Wien ein Studienergebnis zur CT-Thorax-KI im Kontext des Lungenkrebs-Screenings. In einer Kohorte von rund 1.100 Low‑Dose-CT-Untersuchungen erreichte der Algorithmus laut ECR‑Bericht eine Sensitivität von 91 Prozent bei Lungenrundherden und durchschnittlich 1,12 False-Positives pro Fall. Das ist ein deutlicher Hinweis auf das Potenzial, Lungencancerscreening-Programme präziser und effizienter zu unterstützen.
Harrison.ai verwies zudem auf die internationale Skalierung seiner Lösungen: Laut Unternehmensangaben sind die Produkte in über 40 Ländern an mehr als 1.000 Standorten im Einsatz, werden von rund 3.400 Klinikerinnen und Klinikern genutzt und haben bisher die Versorgung von etwa sieben Millionen Patientinnen und Patienten beeinflusst. Vor diesem Hintergrund positionierte sich das Unternehmen auf dem ECR als Partner für Einrichtungen, die KI nicht nur punktuell, sondern als integralen Bestandteil der Bildgebungs-Workflows etablieren möchten.









