Die Zusammenarbeit von mediaire und Mint Medical verbindet strukturierte Befundung mit KI-basierter quantitativer Bildanalyse und ermöglicht damit ein stärker integriertes und effizienteres Patientenmanagement.
Die Bedeutung präziser Diagnostik und konsistenter Nachsorge zeigt sich bei einem Blick auf die Zahlen. Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Europa. Jährlich werden mehr als 330.000 Neuerkrankungen sowie rund 76.000 Todesfälle verzeichnet¹.
Durch die Integration der Softwarelösungen von mediaire und mint medical können Radiolog:innen KI-generierte Auswertungen aus mdprostate nahtlos innerhalb von mint Lesion nutzen. Dies unterstützt strukturierte Befundprozesse, erhöht die diagnostische Konsistenz und ermöglicht die longitudinale Nachverfolgung von Befunden über den gesamten Krankheitsverlauf.
Onur Özek, Managing Director bei Mint Medical, betont:
„Die Interoperabilität mit mdprostate stellt einen wichtigen Meilenstein dar, um unseren Anwendern den Mehrwert KI-gestützter Analytik unmittelbar im klinischen Alltag zugänglich zu machen. Durch die Einbindung zusätzlicher KI-Funktionalitäten direkt in mint Lesion stärken wir die Effizienz der Befundungs-Workflows und fördern den konsistenten Einsatz fortgeschrittener Bildanalyse auch in der Verlaufskontrolle.“
Die Integration von mdprostate und mint Lesion schafft einen durchgängigen Workflow zur Charakterisierung und Dokumentation von Prostata-MRT-Untersuchungen. Klinische Evidenz, veröffentlicht im European Journal of Radiology², belegt die Leistungsfähigkeit von mdprostate bei der Identifikation und Graduierung von Läsionen gemäß den PI-RADS-Kriterien. Während die Lösung von mediaire eine automatisierte Detektion in biparametrischen und multiparametrischen MRT-Datensätzen ermöglicht, stellt mint Lesion die strukturierte Oberfläche für eine geführte Beurteilung der peripheren und der Transitionszone bereit.
Die gemeinsame Lösung berechnet automatisch die PSA-Dichte und die Läsionsvolumina und integriert zudem PI-QUAL v2 zur Bewertung der Bildqualität. Darüber hinaus gewährleistet sie die Interoperabilität mit Biopsie-Fusionssystemen und unterstützt dadurch nachgelagerte interventionelle Schritte. Durch die Kombination aus automatisierter Analytik mit standardisierter Befundung unterstützen beide Systeme den klinischen Prozess von der initialen Bildgebung bis zur zielgerichteten Biopsie.
Andreas Lemke, CEO von mediaire, erklärt:
„Diese Partnerschaft passt ideal zu unserem Anspruch, als spezialisierter MRT-Anbieter den gesamten Workflow zu adressieren. Unsere Lösungen ergänzen sich inhaltlich sehr gut. Gemeinsam verbessern wir die Arbeitsabläufe unserer Kunden und erweitern zugleich unsere geografische Reichweite sowie unsere Wachstumsperspektiven.“
Gemeinsam stellen Mint Medical und mediaire radiologischen Abteilungen ein skalierbares, interoperables Ökosystem zur Verfügung, das exzellente strukturierte Befundung mit fortgeschrittener KI-gestützter MRT-Analyse verbindet. Besonders relevant ist diese Partnerschaft für die Nachsorge von Patient:innen mit Prostatakarzinom: Während mediaire detaillierte KI-basierte Bildanalysen liefert, stellt mint Lesion die Werkzeuge bereit, um Therapie- und Versorgungspläne anzupassen, Befunde longitudinal zu verfolgen und eine konsistente Patientenbetreuung sicherzustellen. Durch die Bündelung dieser Stärken bietet die integrierte Lösung höhere Effizienz, höhere diagnostische Konsistenz und zusätzliche klinische Sicherheit entlang des gesamten Versorgungsprozesses für Patient:innen.










