
Mit der Grundsteinlegung am 15. Juli 2026 hat Siemens Healthineers den Startschuss für die nächste Ausbaustufe seines Standorts in Kemnath gegeben. An der Veranstaltung nahmen unter anderem Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach, Landrat Hubert Schicker, Kemnaths Bürgermeister Roman Schäffler sowie Elisabeth Staudinger, Mitglied des Vorstands der Siemens Healthineers AG, teil.
Herzstück der Erweiterung ist eine neue Produktionshalle mit einer Bruttogrundfläche von rund 4.500 Quadratmetern. Davon sind etwa 3.400 Quadratmeter für die Produktion im Bereich Strahlentherapie und rund 300 Quadratmeter für die Logistik vorgesehen. Zusätzlich sollen rund 700 Quadratmeter Fläche in einem bestehenden Gebäude modernisiert werden.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist das sogenannte „smart Mechanic Center“, eine hochautomatisierte Fertigung für große mechanische Komponenten. Mit der Erweiterung will Siemens Healthineers insbesondere die Automatisierung in der Großzerspanung vorantreiben und die Produktivität am Standort steigern. Durch die direkte Nachbarschaft von Neubau und bestehender Fertigung sollen zudem kürzere Logistikwege und eine engere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Produktionsbereichen ermöglicht werden.
„Siemens Healthineers bekennt sich klar zum Standort Deutschland und zum Standort Kemnath“, erklärt Johannes Waldhör, Leiter des Standorts und kaufmännischer Leiter des TEC Center Mechatronic Products bei Siemens Healthineers. Mit dem Ausbau wolle das Unternehmen die Produktivität steigern und zugleich Arbeitsplätze in der Region sichern.
Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei der Planung des Neubaus eine Rolle. Das Gebäude ist nach Angaben des Unternehmens für einen CO₂-neutralen Betrieb konzipiert. Vorgesehen sind unter anderem eine vollelektrische Energieversorgung, LED-Beleuchtung, die Anbindung an die bestehende Wärmeversorgung sowie Photovoltaikflächen. Ein Retentionsdach soll zudem Regenwasser zwischenspeichern.







