
Ein Plus für Workflow, Bildqualität und Wirtschaftlichkeit
Mit Syriflow MR stellt die MEDTRON AG eine technologische Neuerung vor, die einen bislang kritischen Punkt im klinischen Alltag adressiert: die zuverlässige, präzise und zugleich workflow-freundliche Medikamentenversorgung im direkten Umfeld der Magnetresonanztomographie (MRT). Die Spritzenpumpe wurde gezielt für den Einsatz in sensiblen Magnetfeldumgebungen entwickelt und schließt damit eine Lücke zwischen radiologischer Diagnostik, Intensivmedizin und Anästhesie.
Bisherige Lösungen erfordern meist die Platzierung von Infusionspumpen außerhalb des MRT-Raums. Das macht lange Infusionsleitungen und improvisierte Workarounds notwendig; mit entsprechenden Risiken für Dosiergenauigkeit, Workflow und Personalbelastung.
Syriflow MR verfolgt einen anderen Ansatz: Dank ihres vollständig nicht-magnetischen Designs kann die Pumpe direkt am Scanner (bis 3 Tesla) betrieben werden. Lange Leitungswege entfallen, die Medikamentenversorgung bleibt auch während der Untersuchung kontinuierlich und kontrollierbar. Gerade bei kritisch kranken, sedierten oder beatmeten Patientinnen und Patienten ist diese lückenlose Versorgung ein wesentlicher Sicherheitsfaktor. Gleichzeitig reduziert die robuste Bauweise „Made in Germany“ den Wartungs- und Reparaturaufwand. Technikverantwortliche profitieren von einfachen Wartungsabläufen und einer zuverlässigen Funktionsweise ohne riskante Magnetanziehung.

Klare Bilder, stabile Diagnostik
Aus radiologischer Sicht spielt Syriflow MR ihre Stärken insbesondere bei der Bildqualität aus. Die konsequent nichtmagnetische Bauweise trägt zuverlässig zur Bildqualität bei. Für Radiologinnen und Radiologen bedeutet das konstante, reproduzierbare Bilddaten über die gesamte Untersuchung hinweg – eine zentrale Voraussetzung für sichere Befunde und verlässliche Diagnosen.
Daniel Mihalj, Global Clinical Application Manager bei der MEDTRON AG: „Im klinischen Alltag bietet Syriflow MR einen großen Mehrwert. Sie erleichtert Anwendern die intravenöse Verabreichung verschiedener Medikamente und ermöglicht ein deutlich effizienteres Arbeiten ohne Waveguide, ohne lange Patientenschläuche und im echten Plug-and-Play-Betrieb. Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass auf der Intensivstation alles direkt organisiert und im MR ohne großen zusätzlichen Aufwand weiterverwendet und transportiert werden kann. Das spart Zeit, reduziert Komplexität und entlastet das Personal.“
Da weder Abschirmboxen noch Sonderlösungen erforderlich sind, fügt sich das System nahtlos in bestehende MRT-Umgebungen ein. Untersuchungen lassen sich schneller vorbereiten und durchführen, was den Patientendurchsatz erhöht und Unterbrechungen im Ablauf reduziert – ein klarer Vorteil in hoch ausgelasteten Radiologieabteilungen.
Entlastung für Pflegekräfte und MTR
Bei der Syriflow MR geht es neben der innovativen Technik besonders auch um die gezielte Entlastung für Anwender im MRT. Pflegekräfte und MTR profitieren von kurzen Wegen, direkter Bedienung am Gerät und einem vertrauten Bedienkonzept. Die intuitive Benutzeroberfläche orientiert sich an etablierten Infusionssystemen, wodurch der Schulungsaufwand gering bleibt und das System schnell in den klinischen Alltag integriert werden kann.
„Wir wissen, wie hoch die Belastung in der Patientenversorgung ist – gerade auf der Intensivstation, wo jede Sekunde zählt und höchste Präzision gefragt ist“, sagt MEDTRON-Vorstandsvorsitzender Markus Bappert.
Weniger Unterbrechungen, weniger Stress und ein geringeres Fehlerpotenzial – insbesondere in zeitkritischen Situationen – schaffen mehr Freiraum für das Wesentliche: die Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der präzisen Sedierung von Neugeborenen bis zur stabilen Infusionssteuerung bei Hochrisikopatientinnen und -patienten. Die Kompatibilität mit handelsüblichen Standardspritzen ermöglicht eine flexible Nutzung ohne herstellerspezifisches Verbrauchsmaterial. Damit eignet sich Syriflow MR für unterschiedlichste klinische Szenarien und interdisziplinäre Teams.

Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus
Auch aus Sicht der Verwaltung, des Einkaufs und der Medizintechnik überzeugt das System. Der Verzicht auf Abschirmboxen, Spezialzubehör oder proprietäre Verbrauchsmaterialien senkt die Investitions- und Betriebskosten. Gleichzeitig reduzieren sich die MRT-Ausfallzeiten, da Infusionen direkt im Untersuchungsraum ohne Einschränkungen durchgeführt werden können.
Die robuste Bauweise „Made in Germany“ steht für Langlebigkeit und einfache Wartung. Das vollständig nicht-magnetische Design minimiert das Risiko von Störungen oder Schäden im Scanner-Umfeld, reduziert Reparatureinsätze und erhöht die Verfügbarkeit. Für Kliniken bedeutet das Planungssicherheit und einen wirtschaftlichen Betrieb über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Mit Syriflow MR erweitert MEDTRON sein Portfolio um ein nicht-magnetisches Infusionssystem und unterstreicht damit den Anspruch, praxisnahe Lösungen für moderne bildgebende Verfahren zu entwickeln. Statt einer isolierten Speziallösung bietet das System einen integrierten Ansatz, der klinische Sicherheit, Workflow-Optimierung und Wirtschaftlichkeit miteinander verbindet.





